
👕 EU stoppt Kleidervernichtung
Seit dem 19. Juli 2026 dürfen große Modeunternehmen in der EU unverkaufte Kleidung, Schuhe und Retouren nicht mehr einfach vernichten – bisher landeten so jährlich 4 bis 9% der unverkauften Textilien im Müll, mit rund 5,6 Millionen Tonnen CO2-Belastung. Stattdessen muss gespendet, weiterverwendet oder recycelt werden, und Unternehmen müssen fünf Jahre lang dokumentieren, was mit ihren Beständen passiert. Ein Wermutstropfen bleibt: Zehn Ausnahmeregelungen erlauben weiterhin die Vernichtung, was Umweltverbände wie die Deutsche Umwelthilfe bereits kritisieren. Trotzdem: ein überfälliger Schritt gegen die Fast-Fashion-Verschwendung. Sonnenseite / EbnerStolz


